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IceCube

Das IceCube Neutrino Experiment befindet sich am geographischen Süpol und bietet das momentan größten Instrument zur Beobachtung von Neutrinos. Es ergmölicht Messungen von Neutrinos mit Energien zwischen 100 GeV und 10000 GeV. IceCube hat ein Detektionsvolumen von einem Kubikkilometer in einer Tiefe von 1450-2450 m unter der Oberfläche des antarktischen Eises.

Werden Neutrinos als Boten der astrophysikalischen Quellen betrachtet, gibt es die Möglichkeit, das Universum bei so hohen Energien (d.h. E > 1015 eV) zu beobachten, bei denen es undurchsichtig für Photonen geworden ist und bei denen die geladene kosmische Strahlung jegliche Richtungsinformation wegen der Ablenkung durch interstellare magnetische Felder verloren hat. Eine der wichtigen von IceCube zu beantwortenden Fragen ist zum Beispiel, ob das TeV-Photon-Signal, was von einem Supernova-Überrest im Krebsnebel sowie von Aktiven Galaktischen Kernen beobachtet wird, hadronischer oder elektromagnetischer Natur ist.

IceCube nimmt auch einen wichtigen Platz ein bei der Untersuchung der Natur von dunkler Materie mit einer ausgezeichneten Sensitivität für die indirekte Detektion kalter dunkler Materie für Teilchen mit Massen im TeV-Bereich. IceCube ist auch in der Lage, nach supersymmetrischen Teilchen und topologischen Defekten zu suchen, welche in einer sehr frühen Phase des Universums, kurz nach dem Urknall entstanden sein sollten.

http://icecube.wisc.edu